Riesengebirge, Schneekoppe und Talsperren am Queiss

Das Riesengebirge ist ein ausgeprägter Gebirgszug von ca.40 km Länge. Höchster Gipfel ist die Schneekoppe mit 1600 m. Auf dem gebirgskamm verläuft die Grenze zwischen Tschechien und Polen, früher zwischen Böhmen und Schlesien.

Mit der Schaffung eines Eisenbahnanschlusses nach Berlin mitte des 19.Jahrhunderts wuchs die Bedeutung des Gebirges als Ausflugs- und Erholungsgebiet. Kurorte, wie Bad Warmbrunn, Bad Schmiedeberg, Bad Flinsberg, erhöhten den Bekanntheitsgrad. Die Schönheit der Landschaft und die gut erhaltenen Kurorte verleihen der Region ihren Reiz.

In Krummhübel am Fuße des Riesengebirges führt ein Sessellift zur Schneekoppe, lediglich der letzte Wegabschnitt (ca.45 Minuten) ist zu Fuß vorzunehmen. Die Schneekoppe ist von polnischer und tschechischer Seite begehbar und erwartet ihre Besucher mit einem Restaurant.

Im Riesengebirge entspringen der Queiss auf polnischer und die Elbe auf tschechischer Seite. Nach 1900 wurden am Queiss großartige Talsperren angelegt. Mit ihren gewaltigen Staumauern, einem riesigen Speichervolumen und den technischen Einrichtungen zur Energiegewinnung sind sie ein Denkmal hoher Ingenieurleistungen zurückliegender Zeiten.

Eine Tagestour führt Sie u.a. nach:
  • Riesengebirge/Schneekoppe
  • Talsperren Marklissa und Goltraum
  • Bad Flinsberg
  • Burg Tschocha
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